„An apple a day keeps the doctor away" – in diesem Sprichwort liegt viel Wahrheit. Enthält ein gesunder Apfel doch viele wertvolle Vitamine, Mineral- und sekundäre Pflanzenstoffe. Kein Wunder, dass der Apfelwein – in Maßen genossen – zu den bekömmlichsten alkoholischen Getränken zählt. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Stöffches ist unumstritten und sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Dies liegt zum einen an den wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffen, zum anderen aber auch an der schonenden Verarbeitung: Der traditionelle Apfelwein ist ein zeitgemäßes Wellnessgetränk und ein wahrer Quell der Gesundheit.

Wellness-Getränk

Apfelwein, voll vergoren und ohne Restzucker, ist durch und durch ein Naturprodukt. Besonders wichtig sind die sekundären Pflanzenstoffe, die in den Gerbstoffen des „Äppler" als Polyphenole stecken und im Körper antioxidativ wirken. Sie besitzen die Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren und stärken somit das Immunsystem, beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor und mindern das Krebsrisiko. Der international anerkannte TEAC-Test (Trolox Equivalent Antioxidant Capacity) beweist, dass hessische Apfelweine aufgrund ihrer höheren Polyphenolgehalte im Schnitt eine höhere antioxidative Wirkung aufweisen als beispielsweise Weißweine und Biere.

Kalorienarmer-Durstlöscher

Wer hin und wieder mal zu tief in den Bembel schaut, den muss nicht gleich das schlechte Gewissen plagen. Im Gegensatz zu anderen alkoholischen Obstweinen liegt der Alkoholgehalt beim Stöffche nämlich im unteren Bereich – bei rund 5 Prozent. Das ist vergleichbar mit Bier und halb so viel wie Traubenwein. Noch sympathischer aber ist die Kalorienbilanz: 100 ml Apfelwein enthalten durchschnittlich nur 36 Kilokalorien. Zum Vergleich: Ein kleines Glas Weißwein (0,1 L) hat 79 und Sekt gar 83 kcal. Auch für Diabetiker ist er mit 0,61 BE ein idealer Durstlöscher. Und wer dem Frieden nicht so ganz traut, der greife lieber zum „Gespritzten" – da ist von allem noch weniger drin!

Anti-Aging-Mittel

Wer hätte das gedacht: Apfelwein ist ein wahrer Jungbrunnen! Er kann nicht nur die Durchblutung des Gehirns fördern und so zur geistigen Aktivität beitragen, sondern auch den Blutfettspiegel und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall vor allem im Alter senken, weil er das Zusammenkleben von Fetttröpfchen im Blut verhindert, die durch Fettstoffe aufgebaut werden. Seine gute Bekömmlichkeit verdankt der Apfelwein übrigens seinem ausgewogenen Verhältnis an den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Magnesium, das im Körper eine basische Wirkung hervorruft. Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff ist der Ballaststoff Pektin mit mehrfacher Wirkung: Er unterstützt die Verdauung, bindet Schadstoffe und schwemmt sie aus.